Über feel4dogs
feel4dogs ist aus vielen Jahren der Tierschutzarbeit mit Hunden unterschiedlichster Rassen, Charaktere, Problemverhaltens und Alters entstanden gepaart mit dem Wunsch, den Hund auch ohne "Alpha- und Dominanzgefasel" oder Starkzwangmethoden erziehen zu können.
Vom Herzen her bin ich durch und durch Tierschützer. Tierschutz bedeutet jedoch nicht nur Tiere aus einer Notlage zu befreien, sondern auch Aufklärung und Prophylaxe. Dem Hundehalter die Spezies Hund näher zu bringen und zu einem besseren Verständnis und Miteinander beizutragen, ist für mich auch aus Tierschutzgründen eine Herzensangelegenheit. Tierschutz ist nur sinnvoll, wenn die Tiere auch nach der Vermittlung in ein neues Heim glücklich sind. Und oftmals war und ist dies leider nicht der Fall. Jede noch so gute Sozialisierung und Prägung eines Hundes wird zunichte gemacht, wenn die Menschen mit den Begabungen, dem individuellen Charakter und Eigenarten ihres Tieres nicht umgehen können oder die Tiere mit Gewalt erzogen werden.
Unter dem Einfluss des animal-learn-Grundgedankens (von Tieren lernen) entstand bei feel4dogs ein umfassendes Basiskonzept, das eine solide Grundschulung des Hundehalters, artgerechte Auslastung und einen guten Grundgehorsam des Hundes umfasst. Beim Trainingskonzept mitgewirkt haben Hunderte von Tierschutztieren, die ich in den Jahren meiner praktischen Tierschutz- und Hundetrainerarbeit pflegte, betreute oder therapierte. Auch meine eigenen vier Hunde (Labrador-Rüde Knut, Riesenschnauzer-Mudi-Mix-Hündin Luna, Saarloos-Wolfshund-Mischlings-Hündin Pamuya, Altdeutsche Schäferhündin Josephine, Therapiebegleithund) haben dem Konzept erst den rechten Schliff gegeben. Besonders durch meine, in den ersten sechs Lebensmonaten isoliert in einem Speicher aufgewachsene Hündin Pamuya (siehe Bild) konnte ich viel über Körpersprache und Training ohne Hilfsmittel und Berührung lernen.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit mit dem Hund stehen Vertrauen, Bindung und gegenseitiger Respekt als elementare Grundpfeiler einer jeden Beziehung.
Ein Konzept für die Vorbereitung von Hunden als Therapiehunde (tiergestützte Therapie) ist in Kooperation mit dem Verein Leben mit Tieren e. V. am Entstehen.
Besonderer Interessens-Schwerpunkt von feel4dogs ist die Frühförderung von Welpen und Junghunden einerseits und die Arbeit mit traumatisierten Hunden andererseits.
Der Grundgedanke von feel4dogs ist es, Ihnen zu helfen, sich selbst zu helfen. Das bedeutet, dass Sie gerne in meinen Wissenschatz eintauchen dürfen, damit es Ihnen möglich ist, gegebenenfalls kleinere Störungen zwischen Ihnen und Ihrem Hund selbst und ohne fremde Hilfe zu regulieren. Gleichzeitig möchte ich Sie in Ihrem Eigenverständnis und dem meist richtigen "Bauchgefühl", was Einstellungen und Haltungen zur Erziehung Ihres Hundes anbelangt, bestärken.
Viele meiner Kunden sind durch das Absolvieren meiner Kurse tiefer eingetaucht in die Materie "Faszination Hund" und haben sich selbst zu Hundefutter-Produzenten, Ernährungsberatern, Tier-Homöopathen, Hundetrainern, Gassi-Gehern, Tierverhaltenstherapeuten fortgebildet und weiterentwickelt. Es freut mich stets außerordentlich, die Motivation hierfür geweckt und einigen auf diesem Weg geholfen zu haben.
Wenn Sie mich, meine Philosophie und mein Leben mit Hunden kennenlernen möchten, schauen Sie in das Video-Tagebuch eines Pflege-Hundes, der komplexes Problemverhalten (Aggressionen gegen Menschen, Territorial-Aggression, Leinen-Aggression, Unverträglichkeit mit Artgenossen, Katzenunverträglichkeit, Inkompatibilität mit Kindern, Verlust- und Trennungsängste, Stress-Symptomatik und vieles mehr) zeigte und der im Verlaufe seiner Gastrolle und Pflegschaft bei mir auch mein Leben veränderte. In Erinnerung an Faramir, meinen schwersten "Fall".

